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8/2018: enough is not enough

A woman holds a placard during a candlelight vigil for victims of yesterday's shooting at nearby Marjory Stoneman Douglas High School, in Parkland, Florida, U.S. February 15, 2018. REUTERS/Carlos Garcia Rawlins

(bildquelle: www.spiegel.de)

in den usa gibt es unzählige schießereien, amokläufe, tödliche schüsse aus versehen – so richtig nimmt davon niemand mehr notiz, es gehört halt zum leben dazu. ab und an wird dann kurz innegehalten, wenn ein massaker mal etwas größer ausgefallen ist, wie jetzt an einer schule in florida mit insgesamt mindestens 17 todesopfern. dann ist die bestürzung groß – und die folgende diskussion ist fast noch trauriger als das ereignis selbst. denn es ist ja nicht so, dass niemand in diesem riesigen land der meinung wäre, dass die zahl der waffen weniger zur lösung als zur verschärfung des problems beiträgt. aber sie finden kein gehör; es dominiert eine mischung aus wir-lassen-uns-nix-sagen, das-haben-wir-immer-schon-so-gemacht und der theorie, dass es wirklich besser sei, dass jede/e bewaffnet ist, um damit alle bedrohungen effektiv abwenden zu können. klingt komisch, ist aber so. und da dies offensichtlich die überwältigende mehrheit ist (fast die hälfte der amerikaner haben ja auch trump gewählt, nicht vergessen!), wird jegliche diskussion ohne folgen bleiben und das problem weiter ausgesessen.

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