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45/2017: schwarzsehende ampel

dpatopbilder - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r)) spricht am 20.10.2017 in Berlin bei den Sondierungsgesprächen zwischen CDU/CSU, der FDP und den Grünen mit Wolfgang Kubicki (l), stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender, Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen und Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende (Bündnis 90 / Die Grünen). Foto: Kay Nietfeld/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

[bildquelle: www.spiegel.de]

die sondierungen für eine mögliche schwarz-gelb-grüne bundesregierung gehen in die entscheidende phase. nach dem ersten abtasten, bei dem sämtliche themen auf den tisch kamen und die positionen ausgetauscht wurden, drängt sich der eindruck auf, dass ein solches bündnis kaum funktionieren dürfte. zu weit sind die positionen der verschiedenen parteien bei einzelnen fragen – und zu wenig scheint bisher die bereitschaft zu sein, aufeinander zuzugehen. dass jede partei nachgiebig sein muss, aber keine einen verrat an ihren wählern riskieren kann, dürfte allen klar sein. wie das für alle gleichermaßen gehen soll, ist schleierhaft. die gegenseitigen schuldzuweisungen aber führen zu nichts. und bisher war alles nur vorgeplänkel, um die eigenen reviere abzustecken und nicht zu früh nachzugeben. wie gut die verhandlungsführer wirklich verhandeln können, zeigt sich erst jetzt – und anschließend, ob das auch die parteifreund*innen so sehen…

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